FAQs
Ja, Uretek ist auf dem ganzen nationalen Gebiet tätig. Uretek gehört einem internationalen Konzern an, der weltweit Uretek-Einsätze ausführt.
Ja, die Überprüfung seitens eines spezialisierten Technikers ist im gesamten Österreich kostenlos und unverbindlich.
Nein. Das Harz wird durch Bohrungen injiziert, die mit manuellen Bohrgeräten ausgeführt werden. Somit können auch Bereiche mit eingeschränktem Zugang behandelt werden.
Der Bohrungsdurchmesser liegt zwischen 18 und 26 mm.
Der Abstand zwischen den einzelnen Bohrungen kann von 0,50-1,50 m betragen. Für jede Baustelle wird ein spezifischer Injektionsabstand bestimmt.
Der Abstand zwischen Einsatz-LKW und Einsatzstelle kann 80 Meter betragen, d.h. der Abstand bezieht sich auf die Länge der flexiblen Schläuche, die das Harz zu den Injektionsrohren fördern.
Da es sich um ein Polyurethanharz handelt, wird eine optimale mit der Zeit anhaltende Dauer versichert. Das Chemieunternehmen, Hersteller des Produkts, garantiert eine 30 jährige Stabilität.
Allgemein wird die Harzinjektion unterbrochen, wenn die am Gebäude verankerten Laserempfänger ein Anheben der Struktur erfassen. Dieses Signal gibt an, dass der Untergrund einen Verfestigungsgrad erreicht hat, der nicht nur der statischen Belastung des darüber liegenden Gebäudes standhält, sondern auch den viel höheren Spannungen, welche bei der Anhebung auftreten. Vor und nach dem Einsatz können geotechnische Vergleichstest angestellt werden, um die mit den Injektionen erreichte Bodenverstärkung zu messen.
Diese Möglichkeit ist praktisch ausgeschlossen, da die chemische Reaktion zwischen den beiden Harzkomponenten sehr schnell erfolgt; mit anderen Worten, das Anheben wird einfach durch das Unterbrechen der Injektion unterbunden. Nach Beendigung der chemischen Reaktion bleibt das Harzvolumen stabil. Die Injektionen werden konstant mit einem Lasersystem überwacht, das millimetergenaue Bewegungen des Gebäudes erfasst.
Ja. Zahlreiche Behandlungen werden in Tonböden ausgeführt, deren geringfügige Durchlässigkeit einen Uretek Deep Injections®-Eingriff nicht ausschließt.
In diesen Fällen füllt das Harz nicht den Boden aus, sondern dringt ein, verursacht den hydraulischen Bruch und bildet solide Einschlüsse, die gleichmäßig um den Injektionspunkt herum verteilt werden. Die Harzeinschlüsse verbessern insgesamt das Bodenvolumen, das sowohl von den mechanischen Eigenschaften als auch vom Injektionsdruck, also vom Expansionsgrad des Harzes, abhängt.
Ja. Uretek schreitet oft ein, wenn Setzungen bzw. Risse am Gebäude auf die Austrocknung des Tonbodens zurückzuführen sind. In diesem Fall besteht die Hauptaufgabe des Harzes auf dem Ausfüllen der Hohlräume, die sich an der Schnittstelle Boden/Fundament aufgrund des Bodenfeuchtigkeitsrückgangs gebildet haben. In vielen Fällen wird empfohlen, zusätzliche Isolierarbeiten am behandelten Boden auszuführen, um im Nachhinein auftretende Feuchtigkeitsänderungen zu vermeiden.
Bei quellenden Tonböden muss unbedingt der Planungsleiter darüber informiert werden, da jegliche Wasserzufuhr große Bodenschwellungen auslösen kann und somit das Anheben der darüber liegenden Struktur mit konsequenter Bildung von Rissen. Die Durchführbarkeitsstudie in Bezug auf einen Deep Injections-Eingriff seitens Uretek in Gegenwart von quellenden Böden muss unbedingt folgende Punkte berücksichtigen: Die Analyse des natürlichen Wassergehalts zum Zeitpunkt der Injektion, die potentiellen Druckwerte und die des Quellvolumens des zu behandelnden Boden. Allgemein gelten die in der Firmenbroschüre von Uretek aufgeführten Einschränkungen.
Bei Tonböden mit organischen Substanzen kann diese technologische Anwendung eingeschränkt sein. Während der Planung muss sowohl der Prozentsatz des organischen Gehalts des Untergrunds analysiert, als auch die sekundäre Setzung bei Dauerbelastung, typisch für diese Bodentypologie, berechnet werden. Während der Ausführung und des darauf folgenden Zeitraums (mindestens 12 Monate) sollte das Gebäude sorgfältig überwacht werden. Mehrere, über einen gewissen Zeitraum hinweg verteilte Eingriffe, könnten sich als notwendig erweisen.
Ja. Die physischen und mechanischen Eigenschaften des unter dem Grubenwasser injizierten Harzes erleiden keine Änderungen.
Ja. Die Uretek Floor Lift®-Methode wurde entwickelt, damit steife abgesenkte Betonböden angehoben werden können. Die während der Anhebephase garantierte Toleranz hängt vom Ausmaß der Differentialsenkungen und von der Steifigkeit des zu behandelnden Betonbodens ab. Allgemein erfolgt bei Einsätzen auf Industrieböden ein Anheben von 5-10 cm mit garantierten Toleranzen bis 1mm/m.
Das normalerweise für die Uretek Floor Lift-Methode angewandte Injektionsraster ist quadratisch und hat eine Seitenlänge von 1,0 bis 1,5 m.
Ja, für jede Uretek®-Technologie werden Harze mit unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften verwendet.
Die Uretek Walls Restoring-Methode wurde ausgearbeitet, um die innere Struktur von Mauerfundamenten zu stabilisieren, wenn die Wirkung des Bindemittels nachlässt. Anschließend wurde die Anwendung auf oberirdische, massive Strukturen wie Dämme, Strebepfeiler, Brücken usw. ausgedehnt.
Ja. Falls die Struktursenkung sowohl auf das Fundament als auch auf die darunterliegende Bodenbeschaffenheit zurückzuführen ist. In diesem Fall können die gleichen Bohrungen ausgenutzt werden, was für den Auftraggeber kostengünstige Vorteile mit sich bringt.
