Expansionsdruck

Die maximale Expansionskraft der Uretek-Harzmischung beträgt unter ödometrischen Bedingungen 10.000 kPa.

Diese Eigenschaft ist wesentlich für den Erfolg einer Behandlung mit Uretek Deep Injections®. Infolge der chemischen Reaktion bewirkt das Uretek®-Harz eine Vorspannung im Boden, durch die der Hohlraumgehalt verringert wird. Diese Krafteinwirkung gleicht Setzungen aus, die sonst erst später entstanden wären. Die durch die chemische Reaktion hervorgerufene Expansionskraft nimmt mit zunehmender räumlicher Ausdehnung des Harzes ab. Das bedeutet, dass sich die Ausdehnung in Abhängigkeit des Bodenwiderstandes selbst reguliert. Zum besseren Verständnis kann man sich das System Boden-Uretekharz wie zwei gegeneinander wirkende Federn vorstellen: die Feder 'Geoplus®' ("aktive Feder") und die Feder 'Boden' ("passive Feder").

Beim Austritt aus dem Injektionsrohr ist die Feder 'Geoplus®' vollständig zusammengezogen. Dann beginnt die Ausdehnung in das umliegende Erdreich. Das Gleichgewicht ist hergestellt, wenn die Feder 'Geoplus®' einen Expansionsgrad erreicht hat, bei dem die von ihr erzeugte Kraft genauso groß ist wie der Widerstand des verfestigten Erdreichs. Nun ist das System im Gleichgewicht und wird durch den Übergang der Harzmischung vom flüssigen in den festen Zustand konsolidiert. Die Widerstandskraft des verfestigten Harzes ist weitaus höher als die Reaktion des verdichteten Bodens, weshalb das System dauerhaft stabil bleibt.

Dieser Prozess vollzieht sich punktgenau im Erdreich, weshalb ein Überdruck in Zwischenräumen sehr schnell ausgeglichen wird.

Pression de gonflement
Ergebnisse der Laboruntersuchungen mit Uretek-Geoplus-Harzmuster.