Die Ausdehnung des Harzes im Einflussbereich (oder auch Druckzwiebel genannt).

Das Harz wird flüssig unter das Fundament in den zu verdichtenden Boden injiziert. Aufgrund einer chemischen Reaktion erfolgt der Übergang vom flüssigen in den festen Zustand. Dieser Vorgang bewirkt eine starke Volumenausdehnung des Harzes im Luftraum (bis zum 30-fachen), die, je nach Ausdehnungsdruck des Harzes und dem vom Boden geleisteten Widerstand variiert. Mit Geoplus®-Harz wird ein Expansionsdruck von bis zu 10.000 kPA (100 kg/cm2 ) erreicht.

Laserüberwachung und Anhebung

Jede Injektion wird so lange fortgesetzt, bis eine erste Anhebung des Bauwerks feststellbar ist.

Mit der Anhebung selbst kann die Wirksamkeit der Methode unmittelbar gemessen werden.

Mit anderen Worten, was passiert im Boden? So wie das Harz in den zu behandelnden Untergrund injiziert wird, strebt es danach, sich in alle Richtungen auszubreiten, wobei es bevorzugt in jene Schichten dringt, in denen der Widerstand am geringsten ist. Erste Anzeichen einer Anhebung bedeuten, dass der Widerstand rund um den Injektionspunkt stärker ist als der Druck der Gebäudelast.

Untergrundauswirkungen

Diese erste Anhebung zeigt an, dass der Untergrund einen Verfestigungsgrad erreicht hat, der nicht nur der statischen Belastung durch das darüber liegende Gebäude standhält, sondern auch den viel höheren Spannungen, welche bei einer Anhebung bis zu 50 cm auftreten.

Anhebung

In manchen Fällen verursacht die Verfestigung des Baugrunds eine Anhebung des Bauwerks. Wenn das Fundament des gesamten Gebäudes oder auch nur des abgesenkten Gebäudeteils über eine ausreichende Festigkeit verfügt, kann mittels sorgfältiger Laserkontrolle und unter Einhaltung eines exakten Injektionsschemas die Absenkung ausgeglichen werden. Die Anhebung zeigt an, dass das Uretek-Verfestigungsverfahren erfolgreich war.

Das Harz verfestigt den umgebenden Boden wie folgt:

  • Bei körnigen Böden füllt das Harz die Hohlräume aus.
  • Bei bindigen Böden bildet das Harz eine Verästelungsstruktur