Fragen & Antworten (FAQ)

    Bodeninjektion mit URETEK Kunstharz

    Schnelle Durchführung

     

    Minimal-invasive Technik

     

    Große Flexibilität

     

    Sofortige Wirkung

     

    Hier finden Sie Fragen und Antworten zur Kunstharzinjektion mit URETEK Deep Injections®. Sollten Fragen offen bleiben, kontaktieren Sie uns!

    Ja, die Besichtigung und Prüfung des Schadens seitens eines spezialisierten Technikers ist in ganz Österreich kostenlos und unverbindlich.

    Ja, URETEK ist in ganz Österreich tätig. URETEK gehört einem internationalen Konzern an, der weltweit URETEK-Einsätze ausführt.

    Nein. Das URETEK-Kunstharz wird durch Bohrungen injiziert, die mit manuellen Bohrgeräten ausgeführt werden. Somit können auch Bereiche mit eingeschränktem Zugang behandelt werden.

    Der Bohrungsdurchmesser liegt zwischen 18 und 26 mm.

    Der Abstand zwischen den einzelnen Bohrungen kann von 0,50 – 1,50 m betragen. Für jede Baustelle wird ein spezifischer Injektionsabstand bestimmt.

    Der Abstand zwischen URETEK-Lastwagen und Einsatzstelle kann 70 Meter betragen. Dieser Abstand kann von den flexiblen Schläuchen, die das Harz zu den Injektionsrohren fördern, überbrückt werden.

    Da es sich um ein Polyurethanharz handelt, wird eine lange Haltbarkeit sichergestellt. Das Chemieunternehmen, Hersteller des Produkts, garantiert eine 65-jährige Stabilität.

    Allgemein wird die Bodeninjektion mit dem Harz unterbrochen, wenn die am Gebäude verankerten Laserempfänger ein Anheben der Struktur erfassen. Dieses Signal gibt an, dass der Untergrund einen Verfestigungsgrad erreicht hat, der nicht nur der statischen Belastung des darüber liegenden Gebäudes standhält, sondern auch den viel höheren Spannungen, welche bei der Anhebung auftreten. Vor und nach dem Einsatz können geotechnische Vergleichstest angestellt werden, um die mit den Injektionen erreichte Bodenverstärkung zu messen.

    Diese Möglichkeit ist praktisch ausgeschlossen, da die chemische Reaktion zwischen den beiden Harzkomponenten sehr schnell erfolgt; mit anderen Worten das Anheben wird einfach durch das Unterbrechen der Injektion unterbunden. Nach Beendigung der chemischen Reaktion bleibt das Harzvolumen stabil. Die Injektionen werden konstant mit einem Lasersystem überwacht, welches millimetergenaue Bewegungen des Gebäudes erfasst.

    Ja. Zahlreiche Behandlungen werden in Tonböden ausgeführt, deren geringfügige Durchlässigkeit einen URETEK Deep Injections®-Eingriff nicht ausschließt. In diesen Fällen füllt das Harz nicht den Boden aus sondern dringt ein, verursacht einen hydraulischen Bruch und bildet solide Einschlüsse, die gleichmäßig um den Injektionspunkt herum verteilt werden. Die Harzeinschlüsse verbessern insgesamt die mechanischen Eigenschaften des Bodens.

    Ja. URETEK schreitet oft ein, wenn eine Gebäudesetzung bzw. Risse am Gebäude auf die Austrocknung des Bodens zurückzuführen sind. In diesem Fall besteht die Hauptaufgabe des Harzes im Ausfüllen der Hohlräume, die sich an der Schnittstelle Boden/Fundament aufgrund des Bodenfeuchtigkeitsrückgangs gebildet haben. In vielen Fällen wird empfohlen, zusätzliche Isolierarbeiten am behandelten Boden auszuführen, um im Nachhinein auftretende Feuchtigkeitsänderungen zu vermeiden.

    Bei quellenden Tonböden muss unbedingt der Planungsleiter darüber informiert werden, da jegliche Wasserzufuhr große Bodenschwellungen und somit das Anheben der darüber liegenden Struktur mit konsequenter Bildung von Rissen, auslösen kann. Die Durchführbarkeitsstudie in Bezug auf einen URETEK Deep Injections®-Eingriff bei Vorhandensein quellender Böden muss unbedingt folgende Punkte berücksichtigen: Die Analyse des natürlichen Wassergehalts zum Zeitpunkt der Injektion, die potentiellen Druckwerte und das Quellvolumen des zu behandelnden Bodens. Allgemein gelten die in der Firmenbroschüre von URETEK aufgeführten Einschränkungen.

    Bei Tonböden mit organischen Substanzen kann diese technologische Anwendung eingeschränkt sein. Während der Planung muss sowohl der Prozentsatz des organischen Gehalts des Untergrunds analysiert werden, als auch die für diese Bodentypologie typische sekundäre Setzung bei Dauerbelastung berechnet werden. Während der Ausführung und des darauf folgenden Zeitraums (mindestens 12 Monate) sollte das Gebäude sorgfältig überwacht werden. Mehrere über einen gewissen Zeitraum hinweg verteilte Eingriffe könnten sich als notwendig erweisen.

    Ja. Die physischen und mechanischen Eigenschaften des unter dem Grubenwasser injizierten Harzes erleiden keine Änderungen.

    Ja. Die URETEK Floor Lift®-Methode wurde entwickelt, damit steife abgesenkte Betonböden angehoben werden können. Die während der Anhebephase garantierte Toleranz hängt vom Ausmaß der Differentialsenkungen und von der Steifigkeit des zu behandelnden Betonbodens ab. Allgemein erfolgt bei Einsätzen auf Industrieböden ein Anheben von 5–10 cm mit garantierten Toleranzen bis 1 mm/m.

    Das normalerweise für die URETEK Floor Lift®-Methode angewandte Injektionsraster ist quadratisch und hat eine Seitenlänge von 1,0 bis 1,5 m.

    Ja, für jede URETEK-Technologie werden Harze mit unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften verwendet.

    Die URETEK Walls Restoring®-Methode wurde entwickelt, um die innere Struktur von Mauerfundamenten zu stabilisieren, bei denen die Wirkung des Bindemittels nachlässt. Anschließend wurde die Anwendung auf oberirdische massive Strukturen wie Dämme, Strebepfeiler, Brücken usw. ausgedehnt.

    Ja. Falls die Struktursenkung sowohl auf das Fundament als auch auf die darunterliegende Bodenbeschaffenheit zurückzuführen ist. In diesem Fall können die gleichen Bohrungen ausgenutzt werden, was für den Auftraggeber Kostenersparnisse mit sich bringt.